Bessere Agrarpolitik für Europa

Das neue EU-Landwirtschaftsabkommen GAP (gemeinsame Agrarpolitik) wird Milliarden an Agrarkonzerne zahlen, die die Umweltkrise weiter befeuern. Landwirt*innen erhalten Geld basierend darauf, wie groß ihre Felder sind und wie viele Tiere sie haben. Ihre Betriebe benötigen riesige Mengen an Kunstdünger, chemischen Pestiziden und Antibiotika. Das bedroht unsere Gesundheit, verschmutzt die Landschaft und zerstört den Boden. Viele Kleinbäuer*innen geben auf.

Wenn Du die EU zu einem Umdenken bringen möchtest, zeichne die online Petition.
Mehr Infos und eine Handlungsmöglichkeit findest Du hier:
https://act.wemove.eu/campaigns/agrar-deal-stoppen

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Mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün!

Können Sie sich noch an die Wegwarte erinnern?

Früher wuchs sie mit vielen weiteren Pflanzenarten an fast jedem Wegrand. Ihr Verschwinden steht sinnbildlich für das Artensterben im öffentlichen Grün. Flächenversiegelungen durch Straßen, Bebauung und industriealisierte Landwirtschaft führen dazu, dass unsere öffentlichen Grünanlagen zunehmend zu letzten Rückzugs- und Lebensräumen vieler Tier- und Pflanzenarten werden.

Wegeränder, das Straßenbegleitgrün mit seinen Krautsäumen, Gewässer, Gräben und speziell Hecken erfüllen wichtige Lebensraumfunktionen. Sie sind damit von existentieller Bedeutung für unsere Ökosysteme.

Voraussetzung ist, dass diese Flächen entsprechend nachhaltig und den ökologischen Erfordernissen angepasst, gepflegt werden. Leider führt die heutige Praxis üblicher Pflegemaßnahmen wie Mulchen, Schlegeln, Schreddern und Häckseln zu einem völlig unnötigen Verlust an Insekten- und Pflanzenvielfalt im ganz großen Maßstab.

Flächenversiegelung, Flurbereinigung und mangelhafte Flächennutzungsplanung führen zum Verlust von Landschaftsstrukturen, die Voraussetzung für die Entwicklung von Biodiversität sind.
Biotopvernetzungen gehen großflächig verloren. Die fehlenden Lebensräume führen zu einem signifikanten Artenschwund. So sind beispielsweise bereits unzählige ökologisch bedeutsame Heckenstrukturen verloren gegangen, die als Biotopverbundlinien und für den Erosionsschutz unverzichtbar sind und daher im großen Maßstab neu angelegt werden müssen.

Petition zur Förderung der Artenvielfalt im öffentlichen Raum gestartet

Die Summe aller öffentlichen Flächen ist größer als die aller Naturschutzgebiete Deutschlands. Daher sind die öffentlichen, besonders die kommunalen Verwaltungen und zuständigen Behörden aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen und die biologische Vielfalt zu fördern.
Mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün!

Zeichen Sie die Petition, die sich bundesweit an alle Petitionsreferate der Landtage, Kreise, Städte und zuständigen Behörden richtet!
Homepage der Initiative mit Zugang zur online Petition

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Volksinitiative Artenvielfalt

Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben im Sommer 2020 eine Initiative zum Artenschutz gestartet und fordern die Landesregierung auf, endlich in Sachen umweltgerechte Landwirtschaft, dem Schutz von Biotopverbünden, Artenschutz aktiv zu werden und den Flächenfraß zu stoppen.

Link zur Kampagnenseite Volksinitiative Artenvielfalt

Ein Ziel der Petition ist auch, Rederecht im Landtag von NRW zu bekommen, damit sichergestellt wird, dass das Anliegen im Landtag NRW diskutiert wird. Aus formalen Gründen ist es daher nicht möglich, online bei einer Plattform zu “unterschreiben”.
Daher ist es notwendig, auf einer offiziellen Unterschriftenliste zu unterzeichnen. Die Veranstalter selbst und weitere Unterstützer sammeln bei verschiedensten Möglichkeiten an Infoständen, in Naturkostläden, Hofläden, Botanischen Gärten oder ähnlichen Orten sofern es die Covid-19-Auflagen es zulassen.

Schauen Sie auf der Homepage der Volksinitiative oder den Unterstützern nach weiteren Terminen.